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Im Februar 1978 fiel in Südbayern etwas Schnee, es war nicht allzu viel, so 30 cm, aber es handelte sich um reinen Puderschnee, weil es relativ kalt war. Dieser Pulverschnee heisst so, weil er leicht verweht werden kann, eben wie Pulver. Doch das führte in München zu einem Verkehrchaos, die damals noch relativ neuen 420er funktionierten nicht mehr. Intelligente Mitarbeiter bei der Bahn hatten die Filter, die die Motoren, die sich ja unten an der Achse befinden, schützen sollten, entfernt. Denn im Sommer setzten sich diese Filter mit Dreck zu und führten zu Überhitzungen. Diese Idee rächte sich. Doch damals gab es nur eine DB, kein Geschäftsbereich A, der dem Bereich B nicht die Butter aufs Brot gönnte (wie heute). Also wurde improvisiert. Besonders betroffen waren die S-Bahn-Linien, die weit hinaus auf Strecken führten, die sonst nicht befahren wurden. So die damalige S5 nach Herrsching. Da hier die 420er nicht eingesetzt werden konnten, nahm man kurzerhand die Züge her, die morgens früh aus dem Norden (Hamburg, Köln, Berlin) kamen, setzte vorne und hinten eine E-Lok davor und fertig war der S-Bahn-Ersatzverkehr mit Schnellzugwagen. Da diese Züge nicht durch den Stadttunnel fahren konnten/sollten, endeten und begannen sie am Starnberger Flügelbahnhof.
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